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KIEFERGELENKSTHERAPIE

Die Kiefergelenkstherapie

Beschwerden und Probleme des Kiefergelenkes können eine Vielzahl von Ursachen haben. Als auslösende Faktoren können mehrere Gründe in Frage kommen: Traumatische Auslöser (Unfall, Verletzung, etc.), Zähneknirschen, Pressen, Stress, vorausgegangene kieferorthopädische oder zahnprothetische Behandlungen. Wenig bekannt ist allerdings die Tatsache, dass viele Beschwerden, die nicht direkt im zahnärztlichen Bereich anzusiedeln sind, möglicherweise durch kaufunktionelle Störungen, sprich Probleme im Kaumuskel und Kiefergelenkesbereich,ausgelöst werden können. Migräneartige Kopfschmerzen, Ohrtinitus oder auch Schluckbeschwerden gehören hierzu sehr häufig zu den auftretenden Symptomen.

Die Therapie solcher Kiefergelenkes- und Muskelprobleme („Myoarthropathie“) umfasst im Wesentlichen 3 Ansatzpunkte:
  1. Entlastung und Entspannung kann durch den Einsatz von überwiegend nachts getragenen Aufbißhilfen erzielt werden (Knirscherschiene);
  2. Seit vielen Jahren ist die ergänzende Therapie durch speziell geschulte Physiotherapeuten (Krankengymnasten) SEHR hilfreich;
  3. Medikamentöse Akuttherapie von massiven Schmerzzuständen, kann als Erst- oder Begleittherapie indiziert sein;

Einerseits können die kaufunktionellen Störungen zu starken Schädigungen der Zahnhartsubstanz (Abrasionen, Zahnschmelzrisse, Zahnschmelzfrakturen etc.) und im Extremfall bis zu Zahnwanderungen führen und andererseits eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens auslösen. Die Folge sind häufig extreme Verspannungen im Halswirbelsäulenbereich oder auch im Umkehrfall Auslöser für solche Beschwerden. Notwendig ist daher über die verschiedenen medizinischen Fachgebiete hinaus eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Eine deutliche Linderung kann oft schon nach kurzer Zeit bei akuten Beschwerden erziehlt werden.